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Meldeservice: Anbindung an GIS-Systeme prüfen

Ausgangslage / Problem: Der Meldeservice von Fit4Digital ermöglicht es Einwohnerinnen und Einwohnern, Schäden oder Mängel an der Infrastruktur ihrer Gemeinde online zu melden. Die Bearbeitung der eingehenden Meldungen erfolgt heute im Gemeinde-Cockpit. In vielen Gemeinden werden solche Meldungen jedoch operativ durch Bauverwaltung, Werkhof oder Brunnenmeister bearbeitet. Diese Stellen arbeiten häufig mit GIS- oder Kartenlösungen und sind nicht zwingend mit dem Gemeinde-Cockpit vertraut. Dadurch kann ein Medienbruch entstehen, und die Nutzung des Meldeservices ist für die zuständigen Fachstellen weniger attraktiv. Vorschlag / Idee: Es soll geprüft werden, ob Meldungen aus dem F4D-Meldeservice direkt an ein GIS-System übergeben werden können. Ziel wäre, dass eingehende Meldungen nicht mehr zwingend im Gemeinde-Cockpit bearbeitet werden müssen, sondern direkt in der bestehenden Fachapplikation der zuständigen Bau- oder Werkhofstellen erscheinen. Dabei soll insbesondere geprüft werden: ob eine Schnittstelle zu geoPro Suisse umgesetzt werden soll, ob weitere GIS-Anbieter später mit vertretbarem Aufwand angebunden werden könnten, ob der Nutzen vor allem für grössere Gemeinden besteht oder auch für kleinere Gemeinden relevant ist, ob die bestehende Meldeservice-Infrastruktur langfristig weitergeführt werden soll, ob alternativ eine Integration in die kantonalen Online-Karten bzw. die GIS-Infrastruktur des Kantons sinnvoller wäre. Nutzen für Gemeinden: Gemeinden könnten Meldungen medienbruchfreier bearbeiten. Bauverwaltungen und Werkhöfe würden Meldungen direkt in einer ihnen vertrauten Arbeitsumgebung erhalten. Dies könnte die Akzeptanz und Nutzung des Meldeservices erhöhen. Nutzen für Einwohnerinnen und Einwohner: Einwohnerinnen und Einwohner könnten weiterhin einfach Schäden und Mängel melden. Durch eine bessere interne Verarbeitung könnten Meldungen effizienter bearbeitet werden. Betroffene Rolle(n) / Abteilung(en): Bauverwaltung / Werkhof / Brunnenmeister / Gemeindeverwaltung / IT / Einwohnerinnen und Einwohner. Aktueller Stand: Eine erste technische Umsetzung für eine GIS-Anbindung wurde skizziert. Gleichzeitig ist der Business Case noch nicht abschliessend geklärt. Vor einer Umsetzung soll geprüft werden, ob eine direkte GIS-Schnittstelle zum bestehenden Meldeservice sinnvoll ist oder ob eine strategische Integration in die kantonale Karten- bzw. GIS-Infrastruktur vorzuziehen wäre.